Der Betrieb PDF Drucken
Unser Ziel ist es, kostengünstig saubere Energie zu liefern und dafür den heimischen, nachwachsenden Energieträger Holz zu nutzen.
Was ist ein Biomassefernheizwerk?
"Biomasse" bedeutet, dass ein Fernheizwerk mit organischem Material (z.B. Rinde, Hackschnitzel oder Sägemehl) betrieben wird. Die Kesselanlage besteht aus zwei Heizkesseln, welche alternativ oder zugleich den notwendigen Energiebedarf decken.
Wie kommt die Wärme ins Haus?
Die im Kessel produzierte Wärme wird an ein wasserführendes Rohrsystem (Fernwärmenetz) abgegeben, das mit dem Endverbraucher verbunden ist. Über den sogenannte Wärmetauscher (der den Heizkessel ersetzt) gelangt die Wärme aus dem Fernwärmenetz in den Heizkreis des Hauses.
Energiekosten für den Abnehmer
Ein Fernheizwerk ist mit Sicherheit eine der günstigsten Alternativen, Energie zu beziehen. Im Normalfall ist es wesentlich wirtschaftlicher die Wärme vom Netz zu beziehen als mit einer eigenen Öl- oder Gasheizung. Z.B.: 5.000 Liter Öl entsprechen ca. 45.000 kWh Nutzenergie zum Preis von ca. 5.000,00 € (Ölpreis Dez. 2007 - ohne die Zusatzkosten zu berücksichtigen); 45.000 kWh zum Fernwärmepreis kosten 3.735,00 €. (Aktueller Preis Dez. 2007 - der kWh-Preis wird von der Autonomen Provinz Bozen errechnet und durch einen Vertrag mit den Gemeinden garantiert).
Das Plus für Fernwärme
  • Aktiver Beitrag zum Umweltschutz.
  • Keine Anschaffung und Erneuerung der Kesselanlage.
  • Keine Beschaffung und Bevorratung des Brennstoffes.
  • Keine Wartungsspesen des Kessels und keine Kaminkehrerspesen.
  • Keine Brandschutzvorschriften bzw. Sicherheitsbestimmungen der Kesselanlage.
  • Zusätzlicher Raum.
  • Die Energiekosten werden erst nach Verbrauch bezahlt (alle 2 Monate).
  • Komfortsteigerung bei gleichzeitiger Kosten Ersparnis.
Förderung der lokalen Wirtschaft, ökologische Vorteile
Durch den Einsatz von Holz als Energieträger, welches aus der näheren Umgebung stammt, sinkt die Abhängigkeit von Rohstoffen aus anderen Länder und die heimische Wirtschaft wird gestärkt. Durch die zentrale Wärmeerzeugung kann Energie viel effizienter und schadstofffreier als bei einer Hausheizanlagen erzeugt werden. Das garantierten die ständige Überwachung der CO2 neutralen Verbrennung und spezielle Filtersysteme. Somit können jährlich mehr als 13.440 Tonnen CO2 eingespart werden.