Unternehmen

Unsere Geschichte

Seit der Gründung hat sich das Fernheizwerk für die Gemeinden Pfitsch, Sterzing und Ratschings durch gezielte Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Versorgungssicherheit kontinuierlich weiterentwickelt. Im Laufe der Jahre wurden sowohl das Leitungsnetz als auch die technischen Anlagen laufend erweitert und modernisiert, um den steigenden Bedarf an nachhaltiger Wärmeversorgung in der Region zu decken.

2004 – Bau des Heizwerks in Wiesen

Inbetriebnahme des Fernheizwerks in der Eisackstraße in Wiesen, dem heutigen Betriebs- und Verwaltungssitz des Unternehmens. Installation des ersten Biomassekessels mit einer thermischen Leistung von 8 MW.

2007 – Erste Erweiterung des Heizwerks

Installation eines zweiten Biomassekessels mit einer Leistung von 8 MW. Errichtung eines ORC-Moduls zur Erzeugung von Strom aus erneuerbarer Energie sowie Bau des ersten Wärmespeichers mit einem Fassungsvermögen von 170 m³.

2010 – Ausbau der Versorgungssicherheit

Errichtung einer Reserve- und Notfallzentrale mit einem Heizölkessel von 14 MW zur Sicherstellung einer zuverlässigen Wärmeversorgung.

2016 – Erweiterung der Speicherkapazität

Installation des zweiten Wärmespeichers mit einem Volumen von 150 m³.

2018 – Technische Modernisierung

Erneuerung der Rauchgasreinigungsanlage und Optimierung der Wärmerückgewinnung. Die zurückgewonnene Wärmeleistung konnte dadurch auf 2 MW gesteigert werden.

2021 – Modernisierung Wärmeeinspeisung

Komplette Erneuerung der Netzpumpen sowie der Einspeisestation in das Fernwärmenetz. Installation des dritten und vierten Wärmespeichers mit einer Gesamtkapazität von 300 m³ (150 + 150 m³).

2025 – Bau des zweiten Heizwerks in Sterzing

Errichtung eines zweiten Heizwerks in der Jaufenstraße in Sterzing. Die Anlage verfügt über einen Biomassekessel mit einer Leistung von 8 MW sowie zwei Wärmespeicher mit jeweils 150 m³ Fassungsvermögen.

Unsere Kennzahlen zum 31.12.2025

  • Installierte Wärmeleistung aus Biomasse: 24 MW
  • Gesamtkapazität der Wärmespeicher: ca. 920 m³
  • Speicherkapazität an Wärmeenergie: ca. 45 MWh
  • Wärmeleistung für Notfälle (Heizöl): 23 MW
  • Länge des Fernwärmenetzes: 64,5 km
  • An das Netz angeschlossene Gebäude: 1.180

Gesamtwärmebedarf der angeschlossenen Gebäude: 75.232 kW

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Veröffentlichungspflicht erhaltene Beiträge, Subventionen oder Beihilfen

Siehe Home Page vom: „Registro Nazionale degli Aiuti di Stato“  unter trasparenza degli aiuti personali  https://rna-gov.it
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Organigramm Thermo Wipptal AG

Ethikkodex und Organisationsmodell, Verwaltung und Kontrolle

gemäß GvD Nr. 231/ 2001

Das Organisationsmodell der Thermo Wipptal AG legt ein strukturiertes System von internen Abläufen und Kontrollen fest, um die vom Dekret vorgesehenen Straftaten entgegenzuwirken. Im Besonderen werden die einzelnen Tätigkeitsbereiche und die damit verbundenen Risiken hinsichtlich strafbarer Handlungen im Modell aufgelistet. Das Modell besteht aus einem allgemeinen und einem besonderen Teil. Der allgemeine Teil enthält die grundlegenden Prinzipien des Modells, die Bestimmungen über das Überwachungsorgan sowie die disziplinarrechtlichen Bestimmungen. Der besondere Teil definiert die einzelnen „Risikobereiche“ sowie die jeweiligen Verhaltensregeln in Zusammenhang mit den im Dekret genannten Straftatbeständen.

Sollten Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, so ist es die Pflicht eines jeden Mitarbeiter, Mitgliedes oder sonstiger Person, die im Kontakt zur Thermo Wipptal AG steht, dies umgehend, der Geschäftsführung, dem Verwaltungsrat bzw. dem Überwachungsorgan, welches die Einhaltung des Gesetzes kontrolliert, mitzuteilen.

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